Die überdimensionierten Urtierchen beleben einen neu geschaffenen Ort und lassen BetrachterInnen in eine andere Welt abtauchen.
Insbesondere durch das Sichtbarmachen von Verflechtungen entstehen faszinieren-de und unverwechselbare Formen, filigrane Objekte, die ihr Eigenleben erahnen lassen. Aufgrund der offenen Struktur wird kein Raum verdrängt, sondern ge-schaffen. Inneres und Äußeres stehen in Verbindung. Ja, es scheint, als kommuni-zieren sie mit sich und der Umwelt.
Oftmals wirken die Wesen wie bizarre, fremdartige Mikro-Organismen, die zudem etwas Kosmisches assoziieren können und sich dabei in einer ständigen Metamor-phose befinden?
Zu meinem persönlichen Mikrokosmos, der seit über 20 Jahren wächst und gedeiht, zählen mittlerweile ca. 200 Seelenwesen.
Als schwebende Installationen wurden sie bereits an ungewöhnlichen Plätzen prä-sentiert, so z. B. in Gewölbekellern, Kapellen, und in einem alten, leer stehenden Swimmingpool unter dem Titel | Pool-Position.
Als Temporäre Installation, mit dem Namen | Seelengene | besetzten einige Exemplare sowohl das Führerhauptquartier Felsennest in Rodert, wie auch einen markanten Ort am Westwall.